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Eine Hauskatze wird oft als pflegeleicht
eingestuft, weil sie nicht, wie ein Hund, wo die Hundehaltung
schwerer ist, nach draußen ausgeführt
werden muß und rund um die Uhr in der Wohnung bleiben kann. Auch für
arbeitende Menschen, die viele Stunden am Tag außer Haus sind, sind
Hauskatzen als Haustier geeignet.
Dennoch brauchen auch Hauskatzen viel Liebe,
Aufmerksamkeit und Zuwendung und fühlen sich auch einsam, wenn man
ihnen zu wenig Beachtung schenkt.
Wenn eine Hauskatze den ganzen Tag nur allein mit
sich verbringen muss, wird sie sich nicht wohl füllen, damit man sich
am Abend schön mit ihr beschäftigen kann. Denn auch eine Katze merkt,
wenn sie nicht die Liebe erhält, die
sie gerne haben möchte. Eine Katze ist keine Haushaltsware
oder ein Auto,
was man über lange irgendwo abstellen kann. Auch bei einer eventuellen Urlaubsreise
sollte daran gedacht werden. Wie bei Uns Menschen, ist es bei Katzen nicht
anders, keiner will gern allein sein.
Bevor man sich ein Haustier anschafft, sollte man
immer überlegen, ob man genug Zeit hat, sich dem Haustier so zu widmen,
dass alle einschließlich der Katze zufrieden sind.
Auch wenn es viele Katzenliebhaber nicht so gerne hören,
haben Katzen in der Wohnung oder der eigenen Immobilie
auch eine Eigenart, die nicht jeden Zusatz.
Eine Hauskatze pflegt sich in der Regel selber und braucht nicht wie ein
Hund gewaschen zu werden. Hingegen macht nicht jeder Katze dies aus
freien Stücken und kann daher manchmal etwas unangenehm riechen. Auch
die Katzentoilette sollte immer mindestens einmal die Woche gereinigt
werden. Dazu gibt es von den verschiedenen Anbietern die geeignete
Katzenstreu. Diese ist auch von unterschiedlicher Qualität, so dass ein
Preis nicht immer etwas darüber hinaus aussagt, wie gut sie den Geruch
verschließt und die Flüssigkeit im Inneren aufnimmt, wie uns manche Internetwerbung
suggerieren möchte. Viele
Markenanbieter haben dies auf ihre Verpackung zu stehen und in der Regel
kann man sich auch darauf verlassen, dass gute Produkte auch ihre gute
Qualität haben. Weitere Überlegungen, die vor der Anschaffung eines
Haustieres oder hier speziell einer Katze, überlegt sein sollten, sind
neben der ausreichenden Fürsorge auch der finanzielle Aspekt, den eine
Katze mit sich bringt. Auch eine Katze muss mal zum Arzt, muss man
untersucht werden und auch das Futter das jährlich aufgebracht werden
muss, ist über lange Zeit gerechnet, für eine Katze nicht wenig. Ein
Rundumpaket kann für die Katze wie ein Wellness
sein.
Desweiteren brauch eine Katze auch Gegenstände,
mit der sie spielen kann. Auch ist zu überlegen, ein Katzenbaum an
geeigneter Stelle in der Wohnung aufzustellen. Dies brauch eine Katze,
damit sie sich ihre Krallen schärfen kann und nicht an den Möbeln in
der Wohnung herum kratzt. Dies könne ganz schnell geschehen, vor allem
wenn die Katze den ganzen Tag alleine verbringen muss. Gerade Kinder
wollen sehr schnell eine Katze haben, ohne sich im klaren darüber zu
sein, welche Aufgaben auf sie den ganzen Tag und das viele Jahre lang
auf sie zukommt. Manchmal ist die Euphorie sehr groß, doch wenn es dann
in Arbeit hat ausartet, bleibt es sehr oft an den Eltern hängen. Daher
sollte die Entscheidung, ob sich ein Haustier angeschafft wird, auch mit
den Kindern sehr intensiv besprochen werden. Machen Sie Ihren Kindern
klar, dass sie alleine für das Wohlwollen der Katze verantwortlich
sind. Dass dazu auch das tägliche füttern, das zu mindestens einmal
die Woche die Katzentoilette sauber gemacht werden muss und auch die
Katze sonst sehr viel Aufmerksamkeit bedarf.
In vielen Tierheimen ist es auch möglich eine
Katze für ein paar Tage mit nachhause nehmen und zu testen, wie sich
die Katze in der Wohnung wohl fühlt und auch ob die Familienangehörigen
mit der neuen Aufgabe zurecht kommen. Haben Sie das alles schön überlebt
und mit allen Familienangehörigen gesprochen, sollte dem gemeinsamen Glück
von Mensch und Tier nichts mehr im Wege stehen.
Eine Sache ist noch zu beachten. Nicht jeder
Wohnungsvermieter erlaubt das Halten von Haustieren in der Mietwohnung
und daher sollte immer vorher ein Gespräch mit dem Vermieter gesucht
werden und eine Erlaubnis eingeholt werden. Dies kann vor bösen Überraschungen
schützen, wenn man dann eventuell die Katze wieder abgeben muss, weil
der Vermieter ist nicht erlaubt. Die Kinder sind dann sehr enttäuscht,
weil sie sich schon sehr an die Katze gewöhnt haben. |
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